18.10.2019

SPD-Antrag: Fürth soll eine Hochzeitsallee bekommen!

Peter Scheuenstuhl

"Um der Liebe zu Fürth, der eigenen Heimat, der Natur und nicht zuletzt natürlich der Liebe zu dem eigenen Partner oder der Partnerin ein lebendiges Denkmal zu setzen." Sepp Körbl, SPD-Fraktionsvorsitzender im Fürther Stadtrat, möchte, dass die Fürtherinnen und Fürther zukünftig in einer Hochzeitsallee genau das zum Ausdruck bringen können.

Mit der Heiratslotterie gibt es in Fürth bereits eine geschichtsträchtige Tradition für frisch Verheiratete, die man zur Kärwa im Jubiläumsjahr 2018 wiederaufleben ließ. Dass jede Tradition irgendwann ihren Anfang nehmen muss, liegt auf der Hand. Ein ähnlicher Erfolg wie die Heiratslotterie könnte künftig eine "Fürther Hochzeitsallee" sein, die der Vorsitzende der Fürther SPD-Stadtratsfraktion Sepp Körbl in einem Antrag vorschlägt. Wie und vor allem wo sich so eine Idee realisieren lässt, soll deshalb von den Stadträtinnen und Stadträten gemeinsam mit der Verwaltung geklärt werden.

Erfolgreiche Vorbilder

Der Name ist bei einer Hochzeitsallee Programm: Hochzeitspaare, die sich in Fürth das Jawort gegeben haben, erhalten die Möglichkeit als wachsendes Symbol der Erinnerung an ihren Hochzeitstag einen Baum zu stiften. Einmal jährlich findet dann ein "Pflanzfest" statt, bei dem die Paare den Baum selbst einpflanzen können. Erfolgreiche Vorbilder gibt es auch schon: In Haltern am See (Nordrhein-Westfalen) und Melle (Niedersachsen) zum Beispiel gibt es bereits Hochzeitsalleen, deren Plätze bei den Hochzeitspaaren äußerst begehrt sind.

Eine Besonderheit soll es in der Fürther Hochzeitsallee aber auch geben: "Denkbar ist auch, dass man zu besonderen Ehejubiläen oder zur Geburt eines Kindes auch einen Baum stiften kann", so Sepp Körbl.